square dance

Florian J. Gruber
Fassade Ars Electronica Center Linz. Ars Electronica Festival. Linz 2009

Square Dance ist als 1-stündige audiovisuelle Live-Performance für Medienfassaden konzipiert. Ausgehend von einem klassischen Schachbrettmuster und vier ausgewählte Farben entstehen generativ immer neue polygonale Formen und Figurenfolgen. Taktsynchron und frequenzabhängig varieren dabei Geschwindigkeit, Farbschattierung, Grösse, horizontale und vertikale Verschiebungen zu improvisierter Musik von Synthesizer, Oscillator und Drum-Machine.  Die Eigendynamik der Maschine und die bewusste, instrumentale Steuerung eröffnen ein freies Spiel von codierten Regeln, Zufall und improvisierter elektroakustischer Musik. Square Dance besteht aus einer visuellen Pattern-Machine, einem Transkodierungsprogramm für die LED Fassade und einem Live-Arrangement der aufgenommenen Sounds. Das ganze Set wird über ein Lemur Multitouch Controller Interface gesteuert.

Die Tonaufnahmen sind in der Kategorie Musik zu finden.

 

FM4 Radio – Signs and signals (21.8.2009)

Bei den Visuals werden keine Bilder auf die Fassade des ARS Electronica Centers projiziert, sondern mit der Fläche selbst gespielt. Bei der Perfomance geht es nicht um übliche Musikvisualisierung, eher um einen Dialog zwischen den beiden flüchtigen Medien durch eine programmierte und gestaltete Performance: Die Umgebung des Gebäudes wird nicht nur mit Licht, sondern auch mit Klang überflutet. Beleuchtung, Reflexion und Beschallung machen die Intervention zu einem weitläufigen audiovisuellen Erlebnis.

 

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